Ergebnisse CrossMedia Tour 2016

Die Workshops der CrossMedia Tour neigen sich dem Ende zu und mit ihr sind viele tolle Ergebnisse entstanden. Egal ob Audio, Video, Foto und Bildbearbeitung, Games/Bauen und DIY oder Web 2.0 – die Kinder und Jugendlichen haben in ihren Workshops vielfältige und spannende Projekte erschaffen.

Zum Reinhören, stöbern, schauen und entdecken geht es hier entlang:

Audio:

SAEK-Radio:

5 Tage, 12 junge Menschen – einige mit Vorkenntnissen, einige Neulinge, viele spannende Themen, ein Radiostudio und ein paar Hilfestellungen von erfahrenen SAEK-MitarbeiterInnen: das sind die besten Zutaten für eine tolle Radiosendung. Der Workshop fand Anfang August in den SAEK im Medienkulturzentrum statt. Im Kurs wurden Themen erarbeitet, Beitragsformen ausgewählt und Rollen zugeteilt: wer übernimmt die Redaktion, wer kümmert sich um die Musikauswahl, wer erarbeitet die Beiträge, wer macht die Aufnahmen und wer erstellt den Sendeplan?
So konnten im Workshop alle Teilnehmenden Einblick in die verschiedenen Radioberufe gewinnen und sich ausprobieren. Herausgekommen ist eine wunderbare Sendung zu den Themen Umweltschutz, Fußball-EM, Kinofilme mit einem ganz besonderen Wetterbericht und einer Bewerbung zum CrossMedia Workshop des Jahres. Ein Auszug der Sendung findet sich hier:

 

img_20160704_112928 img_20160704_121045

Hörspiel & experimentelles Radio:

Der Workshop fand Ende Juli in einer Kooperation mit der Radio Initiative Dresden e.V. im ColoRadio in der Neustadt statt. Die Kinder und Jugendlichen entwickelten zusammen eine Geschichte, überlegten sich Rollen und Geräusche, um daraus ein Drehbuch zu schreiben und sprachen ihre Hörspiele anschließend im Studio ein. Außerdem lernten sie mit dem Mischpult und der Technik umzugehen und schnitten am Ende ihre fertigen Geschichten am Rechner. Einen Eindruck, von dem, was dabei herausgekommen ist, gibt es hier:

Abenteuer im Baumhaus:

Der Frosch und die Sumpftruden:

Der Frosch Gunther und Nullfünf:

Das Schifferklavier:

Klavierwitz:

 

Bildbearbeitung & Foto

Foto Rallye:

Das Kultur Forum Dresden riesa efau organisierte diesen Workshop Ende Juni für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren. In den ersten Tagen stellten sich die jungen Fotografen die Frage: Wie macht man eigentlich richtig gut Fotos? Sie gingen auf Entdeckertour durch die Friedrichstadt und nahmen die Rattenperspektive ein. Sie fotografierten Gräser, Hummeln im Flug, Menschen und viele andere spannende Dinge, die ihnen vor die Linse kamen. Im Keller des riesa efaus wurden dann mit buntem Licht die Körperumrisse gemalt und fotografisch festgehalten. In der Dunkelkammer der Fotowerkstatt wurden auch eigene Fotogramme entwickelt, die am Ende des Workshops in einer kleinen Ausstellung präsentiert werden konnten.

 

Fotoprojekt:

Wir sind Helden! Ausgehend von den Fragen „Worauf sind wir stolz?“ und „Was können wir in der Welt bewegen?“ setzten sich Jung und Alt gemeinsam und gegenseitig unter der Leitung des Goldstück e.V. in Szene. Eine Woche Ende Juni waren die Teilnehmer Modell und Fotograf in einem. Die Ergebnisse der entstandenen Heldenportraits waren am Ende des Workshops in einer kleinen Ausstellung zu bestaunen. Einige der Ergebnisse gibt es hier:

 

Bildbearbeitung:

In diesem Workshop konnten die Teilnehmenden Fotos mit verschiedenen Techniken verfremden, die das freie Bildbearbeitungsprogramm GIMP bietet und lernten unter anderem wie Werbegrafiker Fotos von menschlichen Körpern bearbeiten, wie allerlei weg- und dazugemogelt wird und wie man kreativ mit diesen Techniken umgehen und dabei richtig dick auftragen kann.Dazu wurde im Computerkabinett des riesa efaus ein Fotostudio improvisiert und Portraits geschossen. Anschließend begann nach einer kurzen Einführung das Bearbeiten der Fotos mit Gimp. Der Fokus lag auf dem Arbeiten in Ebenen und mit Ebenenmasken, was der analogen Arbeit mit Schere und Leim beim Collagieren entspricht. Später kam noch das Verbessern von Fotos mit Gradationskurven und Farbton/Sättigung hinzu. Außerdem wurden auch Außenaufnahmen angefertigt, wozu Ideen entwickelt und Fotos gemacht wurden. Anschließend wurde in der Medienwerkstatt fleißig collagiert. Einen Eindruck der entstandenen Projekte gibt es hier:

 

Video

Wie ein Film entsteht:

In der zukunftswerkstatt dresden fand Ende Juli ein Filmworkshop statt, in dem die Teilnehmenden hinter die Kulissen von Schauspielerei, Kamera, Ton und Bühnenbild schauen konnten. Sie lernten, welche Schritte für die Herstellung eines einfachen Videoclips notwendig sind und nachdem sie nach Ideen für den Film gesucht, Darsteller gefunden, den Drehort bestimmt und die Requisiten organisiert hatten, wurde gefilmt und anschließend geschnitten. Herausgekommen sind dabei nicht nur unzählige Filme, nebenbei entstand auch noch eine eigene Website. Zum Anschauen geht es hier entlang:

Website: http://wieeinfilmentsteht.jimdo.com/

Die entstandenen Filme als Playlist: https://www.youtube.com/watch?list=PLwwzYHmODJJuNf3U1H5J3kivIhySm-zQu&v=VTs2DHQeE2Y

 

Filmworkshop:

In der 5. Sommerferienwoche fand in den SAEK ein Filmworkshop statt. Fünf Tage lang wurde viel über Videoschnittprogramme und deren Bedienung, Kameratechniken, Ton und Bild gelernt, und was sonst noch beim Machen eines Films wichtig ist. Nach der Theorie ging es in die Praxis und die Teilnehmer produzierten ihren eigenen Film. Es wurde Drehbuch geschrieben, das Set aufgebaut und zwei Tage gedreht. Am Ende entstand ein sechsminütiger Horrorfilm, den man sich hier ansehen kann:

 

Trickfilm ab 11:

 

Ende Juli begann im Fantasia-Trickfilmstudio der Workshop mit einer Einleitung zum Thema Trickfilm und Filmbeispielen. Danach begann die Arbeit an den eigenen Filmen. In sieben Teams überlegten sich die Teilnehmenden kleine, einfache Geschichten, die als Flachfigur, mit Knetmasse oder als Puppentrick realisiert werden sollen. Die Teams zeichneten kleine Storyboards und forschten nach Geräuschen. Die Montage und Vertonung erfolgte an 2 Laptops mit der entsprechenden Schnittsoftware. In der gesamten Woche entstanden sieben Filme, die am Ende des Workshops präsentiert wurden.

 

Ein paar der Filme gibt es hier zu sehen:

 

Filmworkshop 6 bis 10 Jahre:

Auch die Jüngeren konnten sich im Trickfilmstudio Fantasia in der Welt der Filme ausprobieren. Zuerst wurden allerlei optische Geräte ausgetestet, die vorgaukeln können, dass sich eine gemalte Figur bewegt, zum Beispiel Lebensrad, Wundertrommel und Daumenkino. Ein einfaches Daumenkino wurde dann auch selbst gebastelt. Nachdem die Teilnehmenden einen Einblick in die unterschiedlichen Trickfilmarten und Bildeinstellungsgrößen bekommen hatten, ging es dann an den eigenen Film: es wurden Legefiguren gebaut, ein Storybord geschrieben und am Tricktisch animiert. Herausgekommen sind nicht nur viele Fotos, sondern auch tolle Filme:

Games/Bauen/DIY

Geocaching – Walderlebnispfad im Prießnitzgrund:

Beim Geocachingworkshop Ende Juni erstellten die Teilnehmer mit dem Tablet eine eigene Geocaching-Tour im Prießnitzgrund. Von der Auswahl der Stationen über das Ausdenken der Rätsel bis hin zum Programmieren des Tablets und dem Probelauf am Freitagnachmittag wurde als Projektgruppe von A bis Z alles selbst ausprobiert und umgesetzt, was einen Geocache-Owner ausmacht. Um den Cache zu finden musste man die Fließgeschindigkeit der Prießnitz und ihre Wasserqualität bestimmen, balancieren und schnitzen. Und das alles mit einem Tablet in der Hand, auf dem die von programmierten Stationen angezeigt wurden. Einige Fotos der Tour gibt es hier zu sehen:

 

Geocaching meets Geschichte in der Johannstadt

In der ersten Ferienwoche wurde eine kleine Geocaching-Tour durch die Dresdner Johannstadt gebaut – ein Teil Dresdens mit einer wirklich wechselhaften Geschichte. Von der Ruine der Trinitatiskirche über das ehemalige Plattenwerk und die Schokoladenfabrik bis an den nicht mehr existierenden Wasserflugplatz am Elbufer ging es entlang. Am Freitag Nachmittag waren dann die Eltern mit den Tablets in der Hand unterwegs, um die Tour auszuprobieren und haben am Ende auch den Cache am Elbufer gefunden und sich ins Logbuch eingetragen. Einen Eindruck davon gibt es hier:

 

Dresden in 3D-Modellen:

Zwölf Jugendliche waren Ende Juni mit dem → Lehrstuhl für Mediengestaltung der → TU Dresden eine Woche im →Makerspace der → Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) – also haben mitten in der Uni Studenten- und Laserluft geschnubbert. Fünf Partner und fünf Dozenten haben Hand in Hand mit ihnen gebaut. Herausgekommen sind dabei 15 Mental Maps, 15 Mental Maps, 12 platonische Faltobjekte, 12 freie Knetobjekte, 1 große Campus-Recherche-Mindmap, 6 kleine Wegekarten, 6 Rechercheprotokolle, 6 Fotos und 6 Zeichnungen von Unibauten, 12 individuelle 3D-Campus-Projekte, die mit Blender gebaut wurden sowie ein Blender-Tutorial, 1 Campusmodell mit allen Projekten, 1 Bautafel für die Bauvorhaben und unzählige Fotos. Einen kleinen Einblick in das große Projekt gibt es hier:

 

Gaming Zone:

Im Putjatinhaus konnte sich Ende Juli die Teilnehmenden des Gaming-Workshops an den unterschiedlichsten Spielen, Genres und Konsolen ausprobieren und eigene Spiele kreieren. Egal ob Wii, Playstation, X-Box, Tablet oder Computer – in der GamingZone konnte jedem Spieltrieb freien Lauf gelassen werden. Gegeneinander antreten, neue Spiele kennenlernen und testen, eigene Spiele entwerfen, über Game-Strukturen und Game-Design sprechen – gemeinsam mit einem Medienpädagogen tauchten die Kinder und Jugendlichen in die Welt der Spiele ein. Hier gibt es einen kleinen Eindruck:

 

PC – einfach selbst basteln:

Anfang Juli konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Workshops im Kinder- und Jugendtreff Pixel in die Welt der digitalen Technik eintauchen. Unter dem Motto „Bau dir deinen eigenen Computer!“ konnten alle Fragen zur Funktionsweise eines PC gestellt und geklärt werden, von den Schrauben, der CPU, über das Mainboard und die Festplatten. Danach wurde ein eigener Computer aus Einzelteilen gebastelt und mit Hilfe des Betriebssystems Linux Ubuntu zum Leben erweckt. Am Ende des Workshops konnten die Teilnehmer ihren selbstgebauten Rechner mit nach Hause nehmen.

 

IMG-20141102-WA0004

 

 

 

 

 

 

 

 

Dome Lab Kreativcamp

Es war ein bisschen, wie nach den Sternen greifen: 23 Schülerinnen und Schüler entwickelten im 6,5 m hohen Dome vier eindrucksvolle Tanzperformances mit 360-Grad-Projektion. Zu sehen und zu hören waren Unterwasserwelten, Mondlandschaften und vieles mehr. Dafür wurde gemalt, gezeichnet und gescannt, es wurden Töne aufgenommen und gesungen, Musik am Computer weiterbearbeitet und Choreographien ausgedacht und einstudiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

 

Minecraft Texture Packs selbst bauen

Zwölf Jugendliche waren  eine Woche im → Johannstädter Kulturtreff e.V., um aus eigenen Fotos und Minecraftwelten ein neues → Texturepack bzw. Resourcepack zu bauen: CrossCraft. Zwei Dozenten haben sie begleitet: Wenzel Stendike für → Minecraft und → Open Broadcasting; Felix Liebig für die Stadtraumerkundungen und die Fotografie. Neben den analogen Fingerübungen wurden fünf digitale Knippskisten für Fotos verwendet, 9 verschiedene, auch eigene, Laptops für die Softwareaufgaben sowie die freie Software → OBS für die Filmmitschnitte und die leider nicht mehr freie, aber eben sehr beliebte, Gaming-Software →Minecraft für das Umsetzen der Texturen in Packs genutzt. Nicht zu vergessen → Gimp für das Bildbearbeiten. Letztlich bildete sich die Johannstadt in feinen Bleistift- und Fototexturen in den Kursergebnissen ab. Wieder ein Schritt weiter zur selbst gemachten Stadt! Die Ergebnisse gibt es hier zu sehen:

 

LED-Basteleien

Die LED-Lichtwerkstatt im Kinder- und Jugendhaus INSEL bot allen Teilnehmer_innen die Möglichkeit einen kreativen Einstieg in die Arbeit mit den kleinen bunten Lämpchen zu finden. Generell waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Dennoch waren ein paar lustige Vorlagen schon vorbereitet. Den meisten gefielen diese, so dass fleißig Tischtennisbälle oder Getränkedosen herhalten mussten, um mit ein paar einfachen Handgriffen eine effektvolle Lampe oder ein kleines Kunstwerk daraus zu zaubern, die jetzt sicher das ein oder andere Kinderzimmer abends illuminieren. Ganz nebenbei konnten so die Grundlagen elektrischer Schaltungen vermittelt und erste Erfahrungen mit dem Lötkolben gemacht werden.

 

Game Design Editors

.. folgt in Kürze.

 

Lasercutter

Handsäge und Akkubohrer waren gestern! Lasercutter schneiden vollautomatisch filigranste Formen in nahezu jedes Material. Lasercutting ist kinderleicht, ungefährlich, schnell und präzise. Im Kurs lernen die Teilnehmenden selbstständig mit dem Gerät zu arbeiten und lang gehegte Bastelträume zu verwirklichen. Dazu wird im Vektor-Programm Adobe Illustrator die Idee in eine 2D- Konstruktion umgesetzt und dann das entsprechende Material herausgesucht – ob Holz, Plexiglas oder Pappe – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt! Die Ergebnisse gibt es direkt am Sonntag, den 13.11. von 11 bis 13 Uhr im DIY-Raum der TSD in der Ebene 3 zu bestaunen.

Web 2.0

Selfmade-Modeblog

In Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum fand Anfang Juli ein Upcycling-Workshop statt, an dessen Ende ein Modeblog entstanden ist. Die Jungen und Mädchen besuchten zum einen die Ausstellung Fast und Slow Fashion im Hygienemuseum und beschäftigten sich mit der globalen Textilindustrie. Zum anderen arbeitete sie an ihren Up-Cycling Projekten, und fotografierten sich gegenseitig mit den DIY-Klamotten, die sie kreativ verschönert hatten. Mit den Bildern und der Recherche aus dem Museumsbesuch wurde ein Blog gestaltet und am Ende des Workshops wurden die upgecycleten Klamotten präsentiert. Einen Eindruck gibt es hier:

Blog: Selfmade-Modeblog

 

STADTleben – Deine Stadtteilgeschichte im Netz

 

.. folgt in Kürze.